Früher fanden wir alles toll, was aus den USA kam: Care-Pakete, Coca-Cola, farbenprächtige Hollywoodstreifen. Seit Präsident Bush im Weissen Haus sitzt, hat sich unsere Meinung stark verändert, denn wir nehmen es den Amerikanern schon gelegentlich ziemlich übel, dass sie ihren Oberhäuptling - trotz seines sinnlosen Kampfes gegen „die Achse des Bösen“- immer noch unterstützen.

Das ist aber eine Fehleinschätzung, mit der ich hier gern aufräumen möchte. Wie ich unlängst in einem amerikanischen Magazin gelesen habe, sieht die Sache nämlich etwas anders aus. Es stimmt, 70% der Amerikaner sind der Ansicht, dass Bush hervorragende Arbeit leistet – wenn es darum geht, sich zu kleiden. 30% der Befragten mögen ihn allerdings nur im Anzug und wären dankbar, wenn er endlich aufhören würde, diese engen Jeans zu tragen. Es stimmt auch, dass 60% aller US-Bürger schwören, es habe nie zuvor einen Präsidenten gegeben, der vergleichbar höllische Arbeit geleistet habe, wie George Bush. Auf die Frage, ob sie ihren Präsidenten als Staatsoberhaupt an ein anderes Land abtreten würden, antworteten 75% der Amerikaner spontan mit „Ja“. Und ihres Erachtens verdient keine Nation ihren „Bushie“ mehr als Russland. Er hat schließlich nicht nur Mist gebaut.

Es ist unbestreitbar, dass George Bush enormen Einfluss auf die Religiösität der Amerikaner hat. 68% der Befragten bekennen sich dazu, seit dem Amtsantritt des Präsidenten sehr viel mehr zu beten als vorher. Der Krieg im Irak ist für den amerikanischen Durchschnittsbürger weniger ein Krieg, als vielmehr die Mission des George W. Bush, der arabischen Welt die Demokratie zu bringen. Und das macht ihr Präsident mit der gleichen Brillanz, mit der er die Probleme im eigenen Land löst. Deshalb gibt es beispielsweise kaum noch US-Bürger, die sich vor Arbeitslosigkeit fürchten. Sie wissen, dass sie innerhalb von zwei, drei Wochen problemlos einen Super-Job finden – sie müssen sich in den zwei, drei Wochen nur in Indien einleben…

Sie sehen also, die Amerikaner sind gar nicht so schlecht, wie sie in den letzten Jahren gemacht werden. Sie denken durchaus mit, und wir müssen ihnen verzeihen, wenn 90% ihren Präsidenten „richtig gern mögen“. Gemäß dem Magazin, das ich da gelesen habe, konnten die Befragten auf die Frage nicht mit Ja oder Nein oder mit Prozentzahlen antworten. Sie mussten ankreuzen, was sie lieber mochten, und da kam George W. Bush klar vor Einläufen, Klapperschlangen und Zahnwurzelbehandlungen.

Mit amüsierten Grüßen – Ihre Margarethe
Nein, Sie brauchen keine Sorge zu haben, dass ich Ihnen hier neuerlich erzähle, wie gern ich renne, und wie glücklich mich das macht. Ich weiss ja, Sie haben keine Zeit dazu, keine Kraft und oft auch einfach keine Lust. Ins Fitness-Studio würden Sie vielleicht gehen, aber das kostet Geld, und ausserdem muss man sich an die jeweiligen Öffnungszeiten halten.

Schwimmen wäre Ihnen am liebsten, nicht wahr? Aber zum nächstgelegenen Schwimmbad ist es eine Höllenfahrt, und wegen dem Verkehr kommt Fahrradfahren auch nicht in Frage. Sie sehen: Ich verstehe! Und ich habe eine Idee. Vorher möchte ich Ihnen kurz zwei Sachen vor Augen führen, die Sie wahrscheinlich schon wissen, aber es schadet ja nicht, es noch mal zu lesen. Normales Bindegewebe braucht sehr viel weniger Kalorien als Muskelgewebe, um sich selbst zu erhalten oder gar zuzulegen. Wenn Sie also da, wo es jetzt ein bisschen schlabbert, feste Muskeln hätten, könnten Sie abends nach dem Essen das Eis lutschen, das Sie sich jetzt immer so tapfer versagen. Das ist das eine. Das andere hat mit unseren Knochen zu tun. In denen speichert unser Körper bekanntlich das Kalzium, das wir zum Leben brauchen. Das wird nach Bedarf abgegeben, und dafür, dass es schön in den Knochen bleibt, bis es gebraucht wird, dafür sorgen unsere Muskeln. Die umspannen die Knochen wie ein festes Korsett – oder besser, das sollten sie tun, damit wir nicht an Osteoporose erkranken. Wenn wir älter werden, lassen unsere Muskeln zwangläufig nach. Das ist auf hormonelle Prozesse zurückzuführen und nicht zu ändern. Das heisst aber nicht, dass wir dazu verdammt sind, brüchige Knochen zu bekommen und Arthritis.

Dagegen können wir was tun. Da ich nun weiss, dass Sie keine Zeit, keine Kraft und oft auch einfach keine Lust haben, mache ich hier nur ein paar ganz harmlose Vorschläge. Wenn Sie das nächste Mal vom Wohnzimmer in die Küche gehen, kneifen Sie die Pobacken dabei zusammen, als wollten Sie eine Nuss knacken oder die Prägung aus einer Zwei-Euro-Münze herauspressen. Wenn Sie sich dann wieder vor den Fernseher setzen, strecken Sie das rechte Bein nach vorn. Strecken Sie den Fuss, zählen Sie bis drei, wiederholen Sie das gleiche mit dem anderen Bein. Und das Ganze jetzt fünfmal hintereinander. Setzen Sie sich aufrecht hin, falten sie die Hände und heben Sie sie vor die Brust, bis die Ellenbogen eine Waagerechte bilden. Drücken Sie die Handflächen fest gegeneinander, zählen Sie bis drei, lassen Sie locker, und dann wiederholen Sie das Ganze auch fünfmal. Wenn Sie das in jeder Werbepause tun, haben Sie Ihrem Körper einen Gefallen getan, für den er Ihnen danken wird. Wie es weitergeht ... Sie dürfen sicher sein, die Fortsetzung folgt, denn ich gebe Sie, meine lieben Leserinnen und Leser, so schnell nicht auf.

Mit sportlichen Grüßen – Ihre Margarethe

Träumen wir nicht alle von einem Platz, an dem wir leben und ganz wir selbst sein können... Einfach glücklich sein und ganz intensiv die ganz kleinen Momente genießen, die es wirklich wert sind. Es ist schön, im Leben zu träumen aber noch wichtiger, seine Träume zu leben.

Ich denke bei diesem putzigen Häuschen, an einen wunderschönen See und an einen lieben Freund, ohne den es mir heute viel schlechter gehen würde...  Ein Freund, der hier - an diesem Häuschen - gern mal eine Büchse Bier kippt, heimlich eine Zigarette raucht und an diesem Ort Weltmeister geworden ist im Glücklich sein. Er hat eines Tages einfach angefangen seinen Traum zu leben, und das macht mir Mut.

Irgendwann ist es zu spät für "später...". Man muss den Träumen im Leben nur ein bißchen Platz schaffen, dann kann man sie fühlen. Danke, mein Freund für deine Liebe, deine Unterstützung und für deine Träume...

Ich wünsche jedem Menschen so einen Freund wie dich!

Ausgerechnet heute geht mit Heather Mills durch den Kopf. Das ist die Frau, die gerade vor einem US-Gericht aus ihrer Eheschließung mit dem Ex-Beatle Paul Mc Cartney (wahrscheinlich) – wenn man der Berichterstattung Glauben schenken darf – ein erhebliches Vermögen erstreiten wird. Aber deswegen denke ich jetzt ganz bestimmt nicht an sie.

Ich denke an Heather Mills, wie sie war, als ich sie vor zwölf Jahren in meiner Sendung kennen gelernt habe: Nett, unkompliziert und super natürlich. Damals war sie allerdings längst nicht so berühmt wie heute… Was mir jedoch 1995 enorm imponierte, war ihr ungebrochener Kampfgeist. Sie hatte unter tragischen Umständen ein Bein verloren. Sie wurde durch dieses Unglück aus dem Leben gerissen und hat sich - durch Sport und einen eisernen Glauben an sich - in eben dieses Leben wieder zurück katapultiert. Ich will jetzt nicht über die gescheiterte Ehe zweier Menschen richten, auf die heute die ganze Welt schaut. Das wäre mir zu simpel, und es steht mir auch nicht zu.

Ich möchte Sie einfach alle ermutigen nicht zu vergessen, dass der Mensch gemacht wurde, um sich zu bewegen…im Geist und mit seinem Körper. Ich habe einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Eigentlich bin ich wie Hund, der bei jedem Wetter vor die Tür muss. Das hält mich enorm gesund, so dass ich zum Beispiel seit vielen Jahren keine Erkältung mehr kenne. Und noch etwas ist toll: Man kann sich tiefe Lebenskrisen, miese Tage und schlechte Laune ebenso wie schlechtes Wetter ganz einfach wieder schön laufen.

Ich wünsche mir, dass ich Ihnen in Zukunft auch einiges von diesem wunderbaren Lebensgefühl vermitteln kann und darf.

Bewegen Sie ihr Leben in die richtige Bahn. Bewegen Sie sich!