Via Internet, via Telefon, und einen Teil davon sogar auch über den gewohnten Fernsehbildschirm im heimischen Wohnzimmer. Noch einmal: Die Themen bestimmen Sie mit! Auch live und direkt innerhalb unserer Sendungen. Gern aber auch als persönlicher Gast in meinem kleinen, aber feinen TV- Studio…
Sie und ich, wir machen das! Gemeinsam.
Wir sind das Fernsehen der Zukunft!
Vieles werden wir mit Ihrer Hilfe, mit Ihren Ideen weiter entwickeln. Bisher gab es eine Grenze zwischen Internet-TV und dem herkömmlichen Fernsehen. Diese Grenze wird es bei Schreinemakers TV nicht mehr geben. Wir werden beide Medien miteinander verschmelzen und echte Pionierarbeit leisten…vor allem aber im Internet TV. Seit zwei Jahren entwickeln und testen mein Team – eine Gruppe von Fachleuten und strategischen Partnern - und ich diesen neuen Weg.
Im Mittelpunk steht die direkte Beteiligung unserer User und Zuschauer. Denken Sie an einen Stammtisch in einer gemütlichen Kneipe. An eine anregende Diskussion nach einem aufregenden Fußballspiel, gleich am Stadionausgang. Oder auch an ein verträumtes Zweier-Gespräch beim Sonnenuntergang am Nordseestrand. All das wird es bei uns auch geben und wird technisch möglich gemacht werden. Der größte Stammtisch Deutschlands, bei dem es auch mal – in größerer Runde - ein bisschen turbulenter zugehen kann… bis hin zur kuscheligen, vertrauten Zweisamkeit. Auf Neudeutsch wird so etwas, passiert es im Internet, „chatten“ genannt. Wir haben die Form des Chats weiter entwickelt. Sie werden überrascht sein, was wir demnächst im Fernsehen und im Internet-TV anbieten können. Schon in wenigen Wochen kündigen wir hier eine Rufnummer an, unter der Sie mehr erfahren werden und sich bereits aktiv beteiligen können.
Nur ein paar Wochen, dann ist es soweit– erhalten Sie sich vor allem Ihre Neugierde und Ihre Spannung! Wir platzen hier allmählich vor Anspannung und Vorfreude…J
Und: Ich freue mich total auf Sie!
Herzliche online Grüße
Ihre Margarethe
Wir haben es schriftlich: Deutschland hat gerade den wärmsten Winter aller Zeiten erlebt, auf Helgoland stiegen die Temperaturen höher als an der französischen Mittelmeerküste. Dafür gab es viel mehr Regen als sonst. Die drohende Klimakatastrophe, von der schon so lange die Rede ist, wird also immer realer. Nicht mehr lange, und vor allem in Afrika und Asien werden Milliarden Menschen verhungern und verdursten. Um den anhaltenden Hitzewellen, Bränden und Dürren zu entfliehen, werden sie in Europa und Nordamerika neue Lebensräume suchen. Doch steigt der Meeresspiegel durch die Erderwärmung stetig an, so dass unsere Küstenstädte und Inseln früher oder später versinken. Es wird also eng werden bei uns. Staub und Abgase werden noch mehr zunehmen; 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten, die wir heute kennen und lieben, wird es einfach nicht mehr geben.
Das klingt alles sehr bedrohlich, und es ist vermutlich noch wesentlich bedrohlicher, als es klingt. Es ist aber noch nicht zu spät. Noch können wir etwas tun. Ich persönlich habe zumindest nicht die Absicht, mich jetzt schon jammernd in die Ecke zu setzen und den bevorstehenden Untergang meines Planeten zu beklagen. Es bringt auch nichts, Politikern und anderen Nationen Vorwürfe zu machen. Solche Schuldzuweisungen bewirken höchstens, dass man sich hinterher fühlt, als könne man selbst eben gar nichts an dem drohenden Unheil ändern, und das ist nicht wahr. Wir können sehr wohl etwas ändern. Ich, für meinen Teil, habe bereits damit angefangen, und vielleicht fühlen Sie sich von meinem Beispiel ja inspiriert. Energie zu sparen ist das allerwichtigste. Bei mir zu Hause sind sämtliche Glühbirnen mit Energiesparlampen ersetzt worden. Die sind zwar in der Anschaffung teurer, halten aber zehn Mal länger. Bengalische Beleuchtung, wie meine Mutter das so gern nannte, gibt es bei uns trotzdem nicht. Wer ein Zimmer verläßt, schaltet hinter sich das Licht aus (wehe, wenn nicht!), und wer abends noch am Schreibtisch arbeitet, braucht dazu nur das Licht der Schreibtischlampe. Es müssen nicht noch drei weitere Lampen brennen, und Fernseher und Stereoanlage laufen auch nicht „nebenbei“.
Um Heizkosten zu sparen, habe ich alle Fenster und Türen bestens isolieren lassen. In den Wintermonaten werden nur die Räume beheizt, die auch wirklich benutzt werden, und die Zimmertüren bleiben möglichst geschlossen, damit nicht unnötig Wärme entweicht. Ein paar Minuten kräftig zu lüften ist sehr viel energiefreundlicher, als ein Fenster über Stunden angeklappt zu lassen, und selbstverständlich hängen vor meinen Heinzkörpern weder Gardinen, noch Vorhänge. Ich koche in Edelstahl- und Aluminiumtöpfen - immer mit Deckel! -, und ich benutze so wenig Wasser wie eben möglich, um die Kochzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Der Backofen ist ausschließlich für Gerichte, die ich bei bestem Willen nicht in der Pfanne zubereiten kann, und ich bemühe mich, den Ofen, wenn ich ihn benutzen muss, nur kurz vorzuheizen.
Kühlschränke sind eine Sache für sich, gerade, wenn man Kinder hat. Es gilt, den lieben Kleinen beizubringen, sich vorher zu überlegen, was sie haben wollen, damit sie es dann nur noch herausnehmen müssen. Es ist nicht erforderlich, die Kühlschranktür aufzureißen und dann unentschlossen die Blicke schweifen zu lassen, bis die Pinguine schellen, weil es in Mutters Küche so angenehm kühl ist. Der Kühlschrank muss auch nicht so kalt eingestellt sein, dass man Frostbeulen bekommt, wenn man einen Joghurt herausholt. 8 Grad reichen. Hat das Gefrierfach eine Eisdecke von mehr als 1 cm, muss abgetaut werden. Ich taue fast alle Gefrierwaren im Kühlschrank auf, weil sie die Kälte dann automatisch an die anderen Lebensmittel abgeben. Kochwäsche gibt es bei mir schon lange nicht mehr, denn mit den heutigen Waschmitteln werden die Sachen auch bei 30 oder 40 Grad sauber. Und der Trockner ist nur noch für den Notfall. Bei mir kommt die Wäsche auf die gute, alte Leine, dann duftet sie hinterher viel besser, fühlt sich viel besser an, und zur körperlichen Ertüchtigung trägt das Wäschehängen auch noch bei.
Dass ich mich liebend gern bewege, wissen Sie ja schon. Es ist aber nicht nur für Ihren Körper gut, wenn Sie öfter mal wieder zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Sie helfen damit auch Mutter Natur. Wenn man mit dem Auto fahren muss, sollte man sich bemühen, auf einem Weg möglichst viel zu erledigen. Und für jeden, der Kinder hat, sind Fahrgemeinschaften ein Segen. Sie sparen nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch viel Energie. Sie denken vielleicht, dass das alles nur Kleinigkeiten sind, und das stimmt sogar. Es ist eine Kleinigkeit, den Müll zu trennen, wie es eine Kleinigkeit ist, während des Zähneputzens nicht die ganze Zeit das Wasser laufen zu lassen. Nur wenn wir uns alle an diese Kleinigkeiten gewöhnen, wird das auf Dauer grosse Wirkung haben, und das ist dann unser Verdienst. Dann können wir Ansprüche stellen.
Ich meine, wer Mutter Natur entlastet, sollte von Vater Staat nicht dafür bestraft werden. Es kann doch nicht angehen, dass Bio-Produkte teurer sind als die anderen. Es darf doch nicht sein, dass wir uns für umweltfreundliche Autos entscheiden, in Berliner Regierungskreisen aber keiner bereit ist, auch nur auf einen kleineren Dienstwagen umzusteigen – von Hybrid wollen wir da mal gar nicht erst reden. Ein paar erste Schritte in die richtige Richtung sind aber offenbar geplant. Autos mit umweltfreundlichen Wasserstoff-, Strom- und Hybrid-Motoren sollen in den nächsten Jahren von der Steuer befreit werden und kostenlos parken dürfen. Man will sich wohl auch intensiver mit alternativer Stromerzeugung befassen, mit Solaranlagen, Windkrafträdern und Wärmepumpen.
Und ich möchte hier noch einen Vorschlag machen: Wie wäre es mit kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln? Wer für Bus und Bahn nicht zahlen muss, lässt das Auto gleich viel lieber zu Hause in der Garage. Die Luftverschmutzung würde insbesondere in den Städten dramatisch reduziert, die Menschen würden wieder mehr laufen, das Leben wäre wieder etwas ruhiger. Ein schönes Bild und eine von vielen Möglichkeiten, unsere Welt zu retten. Schlimm genug, dass das nötig ist.
Früher gab es nur eines, um das Altern zu vermeiden: Man musste jung sterben! Ok, das ist nun wirklich keine so richtig brauchbare Alternative… Dank BOTOX sieht das heute anders aus, obwohl ... die Behandlung geht los wie der perfekte Kopfschuss: Zwischen die Augen. Ein paar Nadelstiche und ein paar Tage später ist die Stirn glatt wie ein Kinderpopo, wodurch die Krähenfüsse unter den Augen nur leider unangenehmer auffallen als bisher. Macht aber nix, kommt auch BOTOX rein. Wach und bedrückend regungslos ist die Fremde im Spiegel, und wenn sie lächelt ... oberhalb der Nasenwurzel wie 25 auszusehen, reicht nicht. Jetzt wird um den Mund herum gespritzt, bis auch das letzte Lächeln eingefroren ist im Eise ewiger Jugend.
Zwei bis vier Monate dauert die Lähmung, die das Gift Botulinumtoxin verursacht. Dann erholt sich der betäubte Muskel, und die Falten kehren zurück, aber mit um die 200 Euro pro Spritzchen ist man ja jederzeit wieder dabei. Ich möchte aber nicht zum Lachen in den Keller gehen, weil mein Gesicht es nicht mehr kann. Ich möchte keine aufgespritzten, dicken Lippen, mit denen man wahrscheinlich – so vermute ich - auch nicht mehr so richtig schön küssen kann. Ich erlebe in meinem Beruf viele Frauen (und immer häufiger auch Männer), die sich das - unnötigerweise auch schon in jungen Jahren - antun und freiwillig ihr Gesicht verlieren zu Gunsten einer ausdruckslosen Maske. Ich kann mich nicht einmal darüber lustig machen, obwohl ich es manchmal – ehrlich gesagt - gern würde… Doch tun mir diese Menschen einfach nur leid. Deshalb kriegst du keinen tollen Job und keinen Partner mehr, schon allein, weil dir die Angst vor deinem Äußeren und deinem Alte mit Botox ins Gesicht geschrieben steht: „Schaut her, ich mag mich nicht mehr, aber ich mache euch ein neues, glattes und gelähmtes Angebot!“
Für mich sind Falten keine Makel, sondern Zeugen, sichtbare Beweise für bewußt gelebtes Leben. Haben Sie und behalten Sie doch den Mut zu zeigen, was Sie hinter sich haben! Das ist nämlich eine ganz große Leistung, dass Sie das alles ausgehalten haben und immer noch fröhlich DA sind. Gucken Sie zur Abwechslung mal nicht kritisch, sondern dankbar und optimistisch in den Spiegel. Sehen Sie den ersten großen Liebeskummer, aus dem Sie so viel gelernt haben? Auf den Zug von Verletzt sein dürfen Sie stolz sein, denn den hat man nur um den Mund herum, und der sagt, dass Sie ein Mensch sind, der etwas fühlt. Wenn Sie sich die Fähigkeit bewahrt haben, empört und entsetzt zu sein…toll, dann nehmen Sie nehmen nämlich nicht alles hin und verteidigen Ihre Werte. Und Letzteres steht Ihnen auf der Stirn geschrieben. Sehen Sie - so hoffe ich doch - die vielen, vielen Lachfalten? Seien Sie glücklich darüber. Ihr Gesicht erzählt die ganze Geschichte Ihres Lebens, nicht nur den Teil, den die Welt vielleicht hören möchte.
Haben Sie also Mut und Lust zur Falte! Lust am Leben ist verdammt sexy
Ausgerechnet heute geht mit Heather Mills durch den Kopf. Das ist die Frau, die gerade vor einem US-Gericht aus ihrer Eheschließung mit dem Ex-Beatle Paul Mc Cartney (wahrscheinlich) – wenn man der Berichterstattung Glauben schenken darf – ein erhebliches Vermögen erstreiten wird. Aber deswegen denke ich jetzt ganz bestimmt nicht an sie.
Ich denke an Heather Mills, wie sie war, als ich sie vor zwölf Jahren in meiner Sendung kennen gelernt habe: Nett, unkompliziert und super natürlich. Damals war sie allerdings längst nicht so berühmt wie heute… Was mir jedoch 1995 enorm imponierte, war ihr ungebrochener Kampfgeist. Sie hatte unter tragischen Umständen ein Bein verloren. Sie wurde durch dieses Unglück aus dem Leben gerissen und hat sich - durch Sport und einen eisernen Glauben an sich - in eben dieses Leben wieder zurück katapultiert. Ich will jetzt nicht über die gescheiterte Ehe zweier Menschen richten, auf die heute die ganze Welt schaut. Das wäre mir zu simpel, und es steht mir auch nicht zu.
Ich möchte Sie einfach alle ermutigen nicht zu vergessen, dass der Mensch gemacht wurde, um sich zu bewegen…im Geist und mit seinem Körper. Ich habe einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Eigentlich bin ich wie Hund, der bei jedem Wetter vor die Tür muss. Das hält mich enorm gesund, so dass ich zum Beispiel seit vielen Jahren keine Erkältung mehr kenne. Und noch etwas ist toll: Man kann sich tiefe Lebenskrisen, miese Tage und schlechte Laune ebenso wie schlechtes Wetter ganz einfach wieder schön laufen.
Ich wünsche mir, dass ich Ihnen in Zukunft auch einiges von diesem wunderbaren Lebensgefühl vermitteln kann und darf.
Bewegen Sie ihr Leben in die richtige Bahn. Bewegen Sie sich!