Margarethe Schreinemakers kam am 27. Juli 1958 in Krefeld zur Welt. Sie wuchs im benachbarten Sankt Tönis auf und besuchte dort die katholische Marienschule. Schon als Kind wollte sie Journalistin werden. So ging sie gleich nach dem Abitur 1977 nach Bochum und später nach Bonn, wo sie Sozialwissenschaften und Publizistik studierte. Im Bonner Zentrum für Kulturforschung führte sie 1983 im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaftliche Zusammenarbeit eine Studie durch zum Thema "Dritte Welt und Medienwelt".
Um ihr langjähriges Studium zu finanzieren, war Margarethe Schreinemakers nebenher als freie Mitarbeiterin für verschiedene Tageszeitungen tätig. Es folgten ein Volontariat als Journalistin beim "Evangelischen Pressedienst" (epd) und eine Hospitanz beim "Westdeutschen Rundfunk" (WDR).
 
1980 arbeitete sie erstmals als Reporterin. Der Programmgruppe Aktuelles Fernsehen des WDR lieferte sie aktuelle Berichte, Kommentare und Interviews, und sie hatte erste größere Fernsehauftritte in den Sendungen "Mittwochs in Dortmund" und "Hier und heute unterwegs".
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Von 1983 bis 1987 moderierte Margarethe Schreinemakers insgesamt 400mal die "Aktuelle Stunde", das regionale Nachrichtenmagazin im WDR-Fernsehen.
 
Doch hatte die ernsthafte Journalistin Schreinemakers auch noch andere Fähigkeiten. Als sie während der Karnevalszeit ihr eigenes Nachrichtenmagazin "Aktuelle Stunde" und vor allem sich selbst gekonnt aufs Korn nahm, wurde Radio Bremen auf sie aufmerksam.
Von 1985 bis 1988 moderierte sie für den Sender die ARD-Unterhaltungsshow "Extratour", eine im Fernsehen live ausgestrahlte Musik- und Comedy-Sendung. Damit gelang ihr endgültig der Durchbruch. Daneben arbeitete sie als Moderatorin der ARD-Show "Wortschätzchen", war vier Jahre lang Talkmasterin in der "NDR-Talkshow" und präsentierte die Kultshow "Chiquita" (RB).
1986 heiratete Margarethe Schreinemakers ihren Kollegen Jürgen von der Lippe. Die Ehe war nur von kurzer Dauer. Die überzeugte Frühaufsteherin und der überzeugte Nachtmensch wurden 1988 wieder geschieden und sind seither gute Freunde.
 

Ein Jahr später begegnete Margarethe Schreinemakers ihrem zweiten Ehemann. Sie heirateten 1990, und ein Jahr später kam ihr erstes Kind zur Welt, Sohn Lukas.

 
Nach der Babypause wechselte Margarethe Schreinemakers zum Privatsender Sat.1. Dort moderierte sie am 29. Januar 1992 erstmals ihre Talkshow "Schreinemakers live", eine genialische Mischung aus Info-Magazin und Unterhaltungssendung. Die Kritiker überschlugen sich mit Lob, das Publikum lag der zierlichen "Schreini" zu Füßen. Sie erreichte Einschaltquoten, von denen ihre Kollegen nur träumen konnten und wurde mit Preisen überschüttet: Bambi 1992, Goldene Kamera 1992, Das Goldene Kabel 1994.
 
Im Herbst 1995 wurde Margarethe Schreinemakers ein zweites Mal schwanger. Darauf hatte sie drei Jahre gewartet. Anfang April 1996 kam ihr Sohn Kristoph zur Welt.
Im Januar 1997 wechselte die Moderatorin zu RTL, wo ihre Kultshow "Schreinemakers live" unter dem Titel "Schreinemakers TV" bis Dezember 1997 weitergeführt wurde. Dann war nach sechs erfolgreichen Fernsehjahren mit diesem Format Schluss.
 
1998 moderierte Margarethe Schreinemakers die Gala-Sendung "Ein Herz für Kinder" bei der ARD. Danach machte sie drei Jahre Pause.
In 2001 arbeitete Sie für drei Folgen als Moderatorin der Endemol-Produktion "Big Diet" (RTL 2).
 
Im Januar 2004 entwickelte Margarethe Schreinemakers – gemeinsam mit Bavaria Entertainment – ein Nachmittag-Talkformat für die ARD.
 
Im Mai 2007 kehrt Margarethe Schreinemakers auf den Bildschirm zurück. Diesmal nicht als Talkmasterin, sondern sie gönnt sich - als Kandidatin der RTL-Show "Let’s Dance" – einen lustvollen Ausflug in die Welt des professionellen Tanzes. Sie liebt Sport über alles und möchte hier erneut herausfinden, zu was sie – unter harten Trainingsbedingungen – körperlich in der Lage ist.
Ihr Lebensmotto: "Besser sich das Leben schön laufen als immer nur schön kaufen oder saufen..." - Wer sich bewegt, der bewegt auch was!
 
© 2007 Diana Beate Hellmann